Unternehmensgeschichte

1861

Gründung der „Photographischen und Lithographischen Anstalt" durch Alfred Krupp.

1861/1862

Inbetriebnahme von 2 Steindruckpressen.

1899/1900

Die Zahl der Mitarbeiter steigt erstmalig über 100 und wächst bis zum Ersten Weltkrieg kontinuierlich auf 338.

1907

Anschaffung einer Monotype-Setzmaschine

1908

Anschaffung eines kinematographischen Projektions- und Aufnahmeapparates sowie einer Ätzmaschine.

1913/1914

338 Mitarbeiter. Einreihung in den Kreis der graphischen Großbetriebe.

1915

Aufnahme des Offsetdrucks. Bezug eines neuen Gebäudes an der Krupp- und Lordstraße, das fortan als „Graphische Anstalt" bezeichnet wird. Moderne Ausstattung mit den Abteilungen Lithographie, Stein- und Offsetdruckerei, Setzerei, Buchdruckerei, Buchbinderei, Lichtbildnerei, Reproduktionsphotographie, Chemigraphie, Lichtpauserei und Kinematographie.

1917/1918

495 Beschäftigte

1918

Nach Kriegsende erstmals Aufträge für Fremde ausgeführt, vor allem Noten und Notgelddruck.

1920

Wegen der im Versailler Vertrag verhängten Wirtschaftssanktionen ist das Gesamtunternehmen nicht in der Lage, seine Hausdruckerei mit den notwendigen Aufträgen zu versorgen. Die Grapha ist auf Aufträge von Fremden angewiesen: Für das Deutsche Reich, das die inflationäre Geldverknappung bewältigen muss, druckt sie 55 Millionen Geldscheine in 70 Sorten und Werten. Bis zum Zweiten Weltkrieg Wachstum zum graphischen Großbetrieb mit bis zu 650 Beschäftigten.

1943

Totale Zerstörung der Betriebsgebäude durch Bombenangriff. Auch ein Ausweichbetrieb in Essen-Werden wird vor Kriegsende in Schutt und Asche gelegt.

1945

Neubeginn in den Kellerräumen des Verwaltungsgebäudes II.
Anwachsen der Beschäftigtenzahl auf 200 (1952).

1947

Das Wirtschaftsministerium entscheidet: „Die Graphische Anstalt Krupp ist nicht mehr als Haus- oder Regiedruckerei anzusehen, sondern als reguläre Druckerei."
Das Unternehmen kommt dadurch in den Genuss von Papier-, Material- und Stromzuteilungen.

1949

Organisatorische Verselbstständigung zur Fried. Krupp Gußstahlfabrik Graphische Anstalt

Okt. 1954- Febr. 1955

Umzug der „Graphischen Anstalt" in das Gebäude Westendstraße 1.
Anstieg der Beschäftigtenzahl auf 420 (1956).

1970

Beginn des Rollenoffsetdrucks.

1972

Verlegung der Endlosdruckerei in Gebäude an der Altendorfer Straße.

1974

Aufstellung der ersten 16-Seiten-Vierfarben-Offsetrotation.

1976

Ersatz des Bleisatzes durch den Fotosatz.

1982

Investion „Triple-I-Lichtsatzanlage"

1983

Umwandlung in „Krupp Grafische Betriebe GmbH"

1986

Investition EBV-System „Hell"

1988

Zuordnung zu Krupp Handel GmbH (Krupp Lonrho Druckereibetriebe GmbH als Unternehmen von Krupp Hoesch International GmbH)

1989

Aufstellung einer 32-Seiten-Vierfarben-Offsetrotation

17. Okt. 1995

Grundsteinlegung für eine neue Fabrikationshalle an der Westendstraße, die ab dem 1. Juli 1996 die erste 48-Seiten-Rotation des Unternehmens beherbergen soll.

01.07.1996

Inbetriebnahme der neuen 48-Seiten-Rotation

01.10.1998

Fusion ThyssenKrupp

ab Sept. 1999

Die Krupp Druckereibetriebe rüsten für ein neues Jahrtausend mit Innovationen in der Druckvorstufe. Inbetriebnahme der CTP-Anlage und Grundsteinlegung der neuen Produktionsstätte, in der die größte 64-Seiten-Offsetrotation Deutschlands ab Oktober 2000 produzieren wird.

2004

Inbetriebnahme der Lithoman III

Okt. 2005 Herauslösung aus dem ThyssenKrupp Konzern im Rahmen eines Management-Buy-Outs
April 2006

Umfirmung in „Westend Druckereibetriebe"

Anfang 2008

Bau einer neuen Produktionshalle.

Sept. 2008

Inbetriebnahme der weltweit ersten echten 80-Seiten Rotation im Werbebereich.

Jan. 2009

Einführung der neuen Branchensoftware DiMS!.



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Stand: 16.03.09